Infostand beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kandel

Öffentlichkeitsarbeit im örtlichen Hochwasserschutzkonzept Andernach

Fachvortrag des Kompetenzzentrums beim 347. Wasserrechtlichen Kolloquium der Universität Bonn

Bericht über das Kompetenzzentrum in der „Korrespondenz Wasserwirtschaft“

Kommunaler Aktionsplan Hochwasser für die Gemeinde Ediger-Eller

Hochwasservorsorge hinter Deichen – Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim als Vorzeigeprojekt

Neue Ansätze zur Hochwassersensibilisierung und -information auf der 7. International Conference on Flood Management in Leeds

19. Treffen junger WissenschaftlerInnen deutschsprachiger Wasserbauinstitute

Seminar Hochwasserrisikomanagement an der TU Kaiserslautern

6. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums

5. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums

Tagung "Naturgefahren - von der Sturzflut bis zur Schwemmholzverklausung" am 6. Juli 2017 an der Versuchsanstalt Obernach

Das Kompetenzzentrum beim 9. Forum zum Hochwasserrisikomanagement in Augsburg

 


Infostand beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Kandel

Am 26. August 2018 fand in Kandel der Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr statt. Im Zuge des Festes, welches außerordentlich gut besucht war, wurde an einem Infostand das Starkregenkonzept der Verbandsgemeinde vorgestellt sowie generell Informationen zum Thema Hochwasser vermittelt. Dabei wurde vielfältiges Anschauungsmaterial zur Verfügung gestellt, wie z.B. gefüllte Sandsäcke. Ein reges Interesse galt dabei vor allem den Möglichkeiten der privaten Vorsorge sowie dem zu dieser Zeit in Kandel laufenden Hochwasserschutzkonzept. So konnte gezielt für die einzelnen Workshops Werbung gemacht und die Bewohnerinnen und Bewohner zur aktiven Mitarbeit im örtlichen Hochwasserschutzkonzept animiert werden.

Informationsstand "Hochwasser und Starkregen" in Kandel


Öffentlichkeitsarbeit im örtlichen Hochwasserschutzkonzept Andernach

Am 09.08.2018 fand in Andernach im Vorfeld des örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes ein Pressetermin statt, an dem Vertreter der Rheinzeitung, Andernach aktuell, Blick aktuell und dem Andernacher Kurier eingeladen wurden. Im Anschluss an die Präsentationen, in denen der Presse das örtliche Hochwasserschutzkonzept erläutert wurde, enthüllte der Bürgermeister öffentlichkeitswirksam neue Hochwassermarken am historischen Stadttor Andernachs. Diese Marken, zum einen ein Extremhochwasser als auch die Schutzwandhöhe des technischen Hochwasserschutzes der Stadt Andernach, ergänzen bestehende Hochwassermarken vergangener Hochwasserereignisse. Durch die Berichterstattung sowohl in gedruckter Form als auch online konnte gezielt auf das Hochwasserschutzkonzept aufmerksam gemacht und zur Auftaktveranstaltung eingeladen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Enthüllung der Hochwasserschutzmarke HQextrem am historischen Rathaus in Andernach


Fachvortrag des Kompetenzzentrums beim 347. Wasserrechtlichen Kolloquium der Universität Bonn

Am 23. Februar 2018 wurde Frau Gall vom Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge für einen Fachvortrag mit dem Titel „Hochwasservorsorge in Risikogebieten außerhalb von Überschwemmungsgebieten“ zum 347. Wasserrechtlichen Kolloquium des Instituts für das Recht der Wasser- und Entsorgungswirtschaft der Universität Bonn eingeladen. Gemeinsam mit Herrn MR Dr. Frank Hofmann vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit referierte Frau Gall zum Thema „Hochwasserschutzgesetz II“. Dabei erläuterte Frau Gall in erster Linie die rechtlichen Hintergründe zu den Risikogebieten außerhalb von Überschwemmungsgebieten sowie die anerkannten Regeln der Technik zum hochwasserangepassten Bauen, die in diesen Gebieten gefordert werden. Als Vorzeigeprojekt für den Umgang mit Hochwasser hinter Deichen wurde weiterhin das Pilotprojekt in Bobenheim-Roxheim vorgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Bericht über das Kompetenzzentrum in der „Korrespondenz Wasserwirtschaft“

In der Fachzeitschrift „Korrespondenz Wasserwirtschaft“ der DWA ist in der Novemberausgabe 2017 ein Bericht über das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge erschienen. Darin wird auf den Hintergrund sowie auf die Aufgabenbereiche und die fachlichen Themenschwerpunkte des Kompetenzzentrums eingegangen. Eine Leseprobe der Novemberausgabe finden Sie hier.


Kommunaler Aktionsplan Hochwasser für die Gemeinde Ediger-Eller

Blick auf Ediger-Eller entlang der Mosel

Die Gemeinde Ediger-Eller mit rund 1.000 Einwohnern gehört zur Verbandsgemeinde Cochem und liegt unmittelbar an der Mosel. Bereits bei häufigen Hochwasserereignissen ist die Gemeinde in besonderem Maße betroffen. Um zukünftig die Hochwasserschäden in Ediger-Eller so weit wie möglich zu verringern, ist es erforderlich umfassende Maßnahmen zur Hochwasservorsorge zu ergreifen. Diese Hochwasservorsorgemaßnahmen sind jedoch nur dann effektiv, wenn alle Verantwortlichen, d.h. neben der Verbandsgemeinde und der Gemeinde Ediger-Eller auch alle von Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger, zusammenarbeiten. Dazu wurde für Ediger-Eller ein kommunaler Aktionsplan Hochwasser aufgestellt.

Der kommunale Aktionsplan Hochwasser ist als Bindeglied zwischen der Hochwasservorsorge im öffentlichen und im privaten Bereich zu verstehen, der weitergehende und an die örtliche Situation angepasste Maßnahmen zur Hochwasservorsorge beinhaltet und die jeweiligen Zuständigkeiten festlegt. Mithilfe des Aktionsplans werden für die Bürgerinnen und Bürger Ediger-Ellers alle Informationen zur Hochwassersituation sowie alle notwendigen Aufgaben vor, während und nach einem Hochwasserereignis zusammengestellt. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht zu den Inhalten des Aktionsplans Hochwasser:

Hochwassersituation in Ediger-Eller

  • Hochwassergefährdung in Ediger-Eller (Darstellung der Hochwassergefahrenkarten)
  • Betroffene Gebäude in Ediger-Eller in Abhängigkeit vom Wasserstand am Pegel Cochem
  • Betroffene Infrastrukturen in Ediger-Eller in Abhängigkeit vom Wasserstand am Pegel Cochem

Vor dem Hochwasser

  • Verhaltenshinweise vor dem Hochwasser
  • Verhaltenshinweise, wenn Hochwasser vorhergesagt ist
  • Sicherheitshinweise für Heizölverbraucheranlagen
  • Ermittlung von Betroffenen und Hilfsbedürftigen
  • Koordinierung von freiwilligen Helfern und Hilfen
  • Funktion der Ver- und Entsorgung bei Hochwasser
  • Verkehrskonzept (Betroffene Straßen, Notfallwege und Notfallparkplätze bei Hochwasser)

Während des Hochwassers

  • Verhaltenshinweise während des Hochwassers

Nach dem Hochwasser

  • Verhaltenshinweise nach dem Hochwasser
  • Hygienetipps bei Hochwasser
  • Aufräumarbeiten im öffentlichen und privaten Bereich
  • Abfallentsorgung

Am 7. November 2017 wurde der kommunale Aktionsplan Hochwasser in Ediger-Eller bei der Abschlussveranstaltung zum örtlichen Hochwasserschutzkonzept vorgestellt. 


Hochwasservorsorge hinter Deichen – Die Gemeinde Bobenheim-Roxheim als Vorzeigeprojekt

Im Januar 2014 startete in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Bobenheim-Roxheim ein Pilotprojekt zum Thema „Hochwasservorsorge hinter Deichen“. Bobenheim-Roxheim mit insgesamt ca. 10.000 Einwohnern gehört zum Rhein-Pfalz-Kreis und liegt 5km südlich von Worms und 13 km nördlich von Ludwigshafen. Als rheinanliegende Gemeinde ist Bobenheim-Roxheim durch Hochwasser gefährdet. Allerdings ist die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Hochwassers sehr gering, da sich die Gemeinde hinter dem Rheinhauptdeich befindet, der zurzeit auf ein 120-jährliches Hochwasser ausgelegt ist und zukünftig – nach Fertigstellung der Hochwasserrückhaltungen am Rhein – das Schutzziel eines 200-jährlichen Hochwassers aufweisen soll. Daher kommt es nur zu einem Hochwasser in Bobenheim-Roxheim, wenn ein größeres Hochwasser eintritt, das den Deich überflutet oder wenn der Deich versagt. Das letzte Hochwasser in Bobenheim-Roxheim ereignete sich zur Jahreswende 1882/83.

Historische Hochwassermarke vom Hochwasser 1882/83 in Bobenheim-Roxheim

Historische Hochwassermarke vom Hochwasser1882/83 in Bobenheim-Roxheim

In solchen Gebieten mit geringer Hochwassereintrittswahrscheinlichkeit sind sich die Menschen häufig der Hochwassergefährdung nicht bewusst, sodass sie nur wenig oder keine Hochwasservorsorge betreiben und weiterhin wertvolle Nutzungen im hochwassergefährdeten Bereich anreichern. Auf diese Weise kommt es bei einem Hochwasser zu besonders hohen Schäden. 

Überflutungstiefe bei einem Extremhochwasser in Bobenheim-Roxheim (links: Bahnhof; rechts: Rathaus)

Um dem entgegenzuwirken hat sich die Gemeinde Bobenheim-Roxheim in den vergangenen drei Jahren intensiv der Hochwasservorsorge gewidmet. Damit ist Bobenheim-Roxheim die erste Gemeinde in Rheinland-Pfalz, die sich im Sinne der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie mit der Hochwasservorsorge hinter Deichen beschäftigt hat. Im Folgenden werden beispielhaft einzelne Maßnahmen zur Hochwasservorsorge aufgeführt:

  • Durchführung der landesweit ersten Hochwasserrisikoanalyse für Kritische Infrastrukturen (hier: Energie-, Trinkwasser- und Telekommunikationsversorgung sowie Abwasserentsorgung)
  • Aktualisierung des Alarm- und Einsatzplans mit Berücksichtigung eines Extremhochwassers am Rhein inklusive Organisation einer Deichwache
  • Erstellung eines Evakuierungsplans für die Bevölkerung
  • Planung eines gemeinsamen Gefahrenabwehrkonzepts mit den Nachbargemeinden zur Schließung der Riegeldeiche mit mobilen Hochwasserschutzelemente beim Versagen des Deiches inklusive der Durchführung einer Übung zum Aufbau der mobilen Elemente
  • Information der Bevölkerung über das Hochwasserrisiko und Hochwasservorsorgemaßnahmen (z.B. Einwohnerversammlungen, Informationsveranstaltung für Gewerbe- und Industriebetriebe, Informationsbroschüre, Homepage der Gemeinde)

Aufgrund der vielfältigen vorbeugenden Maßnahmen, die in Bobenheim-Roxheim umgesetzt wurden, erlangt die Gemeinde landesweit Vorbildcharakter für den Umgang mit Hochwasser hinter Deichen.

Informationsbroschüre für Bobenheim-Roxheim


Neue Ansätze zur Hochwassersensibilisierung und -information auf der 7. International Conference on Flood Management in Leeds

Unter dem Motto „Resilience to global change – anticipating the unexpected“ fand vom 5. bis zum 7. September 2017 an der Universität Leeds die 7. International Conference on Flood Management (ICFM7) statt. Dabei war das Kompetenzzentrum durch Herrn Prof. Jüpner und Frau Gall vertreten, die sich mit einem Vortrag zum Thema „Handling Critical Infrastructure in the Event of Flooding“ aktiv an der Konferenz beteiligten. Den Extended Abstract zu diesem Vortrag können Sie im Book of Abstracts einsehen (S. 64 – 66).

Die auf der ICFM7 vorgestellten Themen reichten vom Hochwasserrisikomanagement in Städten und ländlichen Regionen über Hochwassermodellierungen und die Erstellung von Risikokarten bis hin zu hochwasserbedingten Auswirkungen auf Infrastrukturen. Eine Übersicht über die einzelnen Sessions können Sie dem Programm zur ICFM7 entnehmen. Vor dem Hintergrund der Arbeiten des Kompetenzzentrums sind insbesondere die umfassenden Forschungen im Bereich des Hochwasserschutzes für kleine und mittlere Unternehmen zu nennen.

In diesem Zusammenhang wird derzeit im Rahmen einer Kooperation aus verschiedenen britischen Universitäten das SESAME-Projekt durchgeführt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Auswirkungen eines Hochwassers auf KMUs in Großbritannien sowie deren weitreichende Folgen für die gesamte Wirtschaft zu verstehen und Möglichkeiten zu finden, die KMUs zur Verbesserung der Eigenvorsorge zu motivieren. Dazu wurde die Homepage http://floodresilientbusiness.co.uk/ entwickelt, auf der umfassende Informationen zur Hochwasservorsorge für KMUs verfügbar sind und sich hochwasserbetroffene KMUs zu diesem Thema austauschen können.

Weiterhin ist die begleitende Fachausstellung zur ICFM7 aufgrund einer Vielzahl innovativer Ideen zur Sensibilisierung der Bevölkerung für Hochwasser hervorzuheben. So können beispielsweise sowohl die Fließwege des Wassers und die Senken, in denen sich das Wasser sammelt, als auch die Auswirkungen von technischen Hochwasserschutzanlagen mithilfe einer Augmented Reality Sandbox anschaulich und nachvollziehbar erläutert werden.

Augmented Reality Sandbox auf der ICFM7 in Leeds

Ebenso können die Hochwassergefährdung und das in Abhängigkeit von der Betroffenheit auftretende Hochwasserrisiko einer Gemeinde mit einem Projection Augmented Relief Model anschaulich dargestellt werden. Dazu wird ein 3D-Druck des digitalen Geländemodells der jeweiligen Gemeinde benötigt. Die Karten zur Hochwassergefährdung und zum Hochwasserrisiko werden anschließend auf den 3D-Druck projiziert, sodass der Eindruck eines Hologramms entsteht.

Projection Augmented Relief Model auf der ICFM7 in Leeds

Darüber hinaus wurden auf der Fachausstellung Informationsmaterialien für Hochwasserbetroffene ausgelegt. Diese zielten in erster Linie darauf ab, Hauseigentümer in Hochwasserrisikogebieten bei der resilienten Gestaltung ihres Hauses zu unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://floodrepairable.wordpress.com/.


19. Treffen junger WissenschaftlerInnen deutschsprachiger Wasserbauinstitute

Vom 23. bis 25. August fand am Forschungsinstitut "Wasser und Umwelt" der Universität Siegen das "19. Treffen junger WissenschaftlerInnen deutschsprachiger Wasserbauinstitute" statt. Dabei wurden von fast 40 NachwuchswissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuelle Forschungs- und Promotionsvorhaben vorgestellt. Die Themenvielfalt reichte dabei von numerischen Modellen zu Straßenabläufen über physikalische Modellversuche über Wellenbelastungen bis hin zu theoretischen Arbeiten im Bereich des Wasserbaus. Eine gemeinsame Fachexkursion führte zum Staudamm des Biggesees im Kreis Olpe, wo den NachwuchswissenschaftlerInnen durch den Ruhrverband die Funktion des Biggestausees anschaulich erklärt wurde.

Im Rahmen seiner Teilnahme referierte Herr Eiden zum Thema "Treibgutrückhalt in Mittelgebirgsregionen" und konnte sich auch während des vielseitigen Rahmenprogrammes wie der Besichtigung der Krombacher Brauerei intensiv fachlich austauschen.

19. Treffen junger WissenschaftlerInnen deutschsprachiger Wasserbauinstitute

Gruppenfoto im Rahmen der Besichtigung der Krombacher Brauerei (Bild: Uni Siegen, Forschungsinstitut Wasser und Umwelt)


Seminar Hochwasserrisikomanagement an der TU Kaiserslautern

An der TU Kaiserslautern fand im Sommersemester 2017 unter Mitarbeit des Kompetenzzentrums für Hochwassermanagement und Bauvorsorge das jährliche Seminar zum Hochwasserrisikomanagement im Master „Bauingenieurwesen – Infrastruktur, Wasser und Mobilität“ statt. Im Rahmen dieses Seminars hatten die Studierenden die Aufgabe, beispielhaft zwei Gebäude unter Berücksichtigung verschiedener Hochwasserszenarien (HQ20, HQ100, HQextrem) mithilfe von hochwasserangepassten Baumaßnahmen zu schützen bzw. die Hochwasserschäden zu verringern. Die ausgearbeiteten Zeichnungen, Pläne und Empfehlungen der Studierenden werden aufbereitet auf der Homepage des Kompetenzzentrums zur Verfügung gestellt.

Mögliches Dammbalkensystem an einem Musterobjekt (Bild: Forler)


6. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge beschäftigt sich mit verschiedenen Themen der Hochwasservorsorge. Dabei gewann das Thema Treibgut- und Geschieberückhalt seit den verheerenden Starkregenereignissen der vergangenen Jahre in Rheinland-Pfalz zunehmend an Bedeutung.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat sich Herr Kohlhund dem Thema „Maßnahmen zum Geschieberückhalt in Fließgewässern zur Vermeidung von Erosion, Akkumulation, Verklausungen und Folgeschäden bei Hochwasser" gewidmet. Die Präsentation der Masterarbeit findet am 21. August 2017 um 10 Uhr in Raum 14-105 an der TU Kaiserslautern statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier


5. Werkstattbericht des Kompetenzzentrums

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge beschäftigt sich neben der Bauvorsorge auch mit weiteren Themen der Hochwasservorsorge. Dazu zählt unter anderem die Erstellung von kommunalen Aktionsplänen Hochwasser. Ein solcher Aktionsplan Hochwasser ist als Bindeglied zwischen Alarm- und Einsatzplanung und privater Hochwasservorsorge zu verstehen, in dem – bezogen auf die Situation in der Gemeinde – weitergehende, auf die örtlichen Randbedingungen angepasste Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich enthalten sind.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat sich Herr Duhr mit dem Thema „Kommunaler Aktionsplan Hochwasser - Am Beispiel der Gemeinde Ediger-Eller (Mosel)“ beschäftigt. Die Präsentation der Masterarbeit findet am 21. August 2017 um 9 Uhr in Raum 14-105 an der TU Kaiserslautern statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier


Tagung "Naturgefahren - von der Sturzflut bis zur Schwemmholzverklausung" am 6. Juli 2017 an der Versuchsanstalt Obernach

Am 6. Juli fand an der Versuchsanstalt für Wasserbau der TU München in Obernach die Fachtagung „Naturgefahren - von der Sturzflut bis zur Schwemmholzverklausung“ statt.

Bei der Veranstaltung, an der etwa 110 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien teilnahmen, wurde intensiv über aktuelle Ereignisse, Forschungsvorhaben und Praxisbeispiele im Bereich fluviatilen Geschiebetransports und Schwemmholzverklausung diskutiert. In der Mittagspause konnte das Gelände der Versuchsanstalt besichtigt werden. Dort wurden mehrere aktuelle Projekte anschaulich präsentiert. Im Rahmen seines Aufenthaltes nutzte Herr Eiden außerdem die Möglichkeit, Maßnahmen der Wildbachverbauung am Lainbach bei Benediktbeuern zu besichtigen. 

Der Tagungsband der Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden.

V-Rechen zum Schwemmholzrückhalt am Lainbach bei Benediktbeuern

V-Rechen zum Schwemmholzrückhalt am Lainbach bei Benediktbeuern


Das Kompetenzzentrum beim 9. Forum zum Hochwasserrisikomanagement in Augsburg

Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge organisierte für das 9. Forum zum Hochwasserrisikomanagement in Augsburg am 22. Juni 2017 einen Ausstellungsstand. Interessierte erhielten hier eine persönliche Beratung sowie zahlreiche Informationen rund um die Themen Bauvorsorge, Hochwasserrisikoanalyse für kritische Infrastrukturen, kommunaler Aktionsplan Hochwasser und vieles mehr. Der Ausstellungsstand wurde von den insgesamt 180 Forumsteilnehmern sehr gut besucht.

Die Informationsflyer des Kompetenzzentrums sowie die Forschungsberichte und die Präsentation können Sie auf der Homepage des Kompetenzzentrums herunterladen.

Ausstellungsstand des Kompetenzzentrums beim 9. Forum (Bild: LfU Bayern)

Ausstellungsstand des Kompetenzzentrums beim 9. Forum (Bild: LfU Bayern)